• Schwarz-Weiß-Fotografie: Ausstellung, die beleuchtete Informationstafeln mit Diagrammen und Illustrationen zeigt
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    Reframing Isotype (Arbeitstitel)

    Positionen zu Otto Neurath

    30. Oktober 2025 – 25. Januar 2026

    Reframing Isotype (Arbeitstitel)

    Positionen zu Otto Neurath

    30. Oktober 2025 – 25. Januar 2026

Ab 1925 entwickelte der österreichische Ökonom Otto Neurath unter anderem mit dem Künstler Gerd Arntz die Wiener Methode der Bildstatistik, die 1935 unter dem Namen International System of Typographic Picture Education, kurz Isotype, bekannt wurde. 
Isotype bezeichnet ein Piktogramm-System, welches die Vermittlung von komplexen gesellschaftspolitischen Zusammenhängen durch eine visuelle Sprache ermöglicht.

Während sich die Ausstellung „Wissen für alle“ im Wien Museum u.a. kulturhistorisch an Otto Neuraths Vermächtnis annähert, zeigt die Startgalerie im musa die zeitgenössische Kunstausstellung „Reframing Isotype“ (Arbeitstitel). Darin setzt sich die Kurator:in und Künstler:in Jelena Micić mit einer konkreten Station in der Entwicklung von Otto Neuraths Isotypen auseinander.

Denn Neuraths Isotypen wurden zwischen 1927-1934 im Wiener Rathaus einem breiten Publikum präsentiert. Dafür gestaltete Josef Frank eine minimalistische und modulare Ausstellungsarchitektur, die für Micićs Arbeit ein zentraler Bezugspunkt ist.

Die Wiener Methode der Bildstatistik verfolgt die Idee einer universellen Bildsprache, um Sprachgrenzen zu überwinden. Aus diesem Grund entwirft Micić für „Reframing Isotype“ nicht nur eine ortsspezifische Arbeit für die Startgalerie, sondern lädt Wiener, migrierende und internationale Künstler:innen ein, sich aus heutiger Perspektive künstlerisch mit Neuraths Isotypen auseinanderzusetzen.

Als weitere Anknüpfungspunkte für die Künstler:innen dienen unter anderem eine Rembrandt Ausstellung in einem Kaufhaus 1937, ein Pilotprojekt für die Verwendung von Isotypen in der Hauptschule Schweglerstraße in den 1920er Jahren oder Neuraths Rolle als Leiter des 1918 gegründeten Kriegswirtschaftsmuseum in Leipzig.

 

Kuratorin: Jelena Micić

Kuratorische Beratung: Vincent Elias Weisl

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